Christoph Riedl

Porträtfoto Christoph Riedl

Christoph Riedl ist Experte für Asyl, Migration, Integration und Menschenrechte der Diakonie.

Er war 20 Jahre im Diakonie Flüchtlingsdienst tätig, 13 Jahre davon als Geschäftsführer. Seit 2016 verstärkt er das Team der Diakonie Österreich in der sozialpolitischen Grundlagenarbeit.

Er arbeitet in der Vernetzung mit anderen Flüchtlingsorganisationen in Österreich und auf europäischer Ebene, sowie die Vermittlung der asyl- und integrationspolitischen Positionen der Diakonie gegenüber Behörden und Politik.

Christoph Riedl auf Facebook

Beiträge

Symbolpolitik statt helfen, retten und evakuieren?
26.01.2021

Innenminister Nehammer verwehrt sich weiterhin* gegen die Aufnahme von Familien aus dem Elendslager Kara Tepe auf Lesbos. Er meint, man würde sich damit in einer „Symbopolitik“ verlieren, die nichts verändere.  - Wir haben uns genauer angesehen, was der Minister damit meint.

Das Flüchtlingslager Kara Tepe muss evakuiert werden
Flüchtlingslager Kara Tepe
30.12.2020

Die ÖVP verschickt seit kurz vor Weihnachten ein Standardschreiben an alle, die sich in der aktuellen Flüchtlingssache  an sie wenden. Ich habe mir die „Informationen“ des „Infoblattes“ näher angesehen.
Hier mein Faktencheck.

Aufnahme von Flüchtlingen aus Lesbos
17.12.2020

Die MinisterInnen Nehammer und Raab haben gestern in Interviews gesagt, dass Österreich heuer bereits 5000 unbegleiteten Minderjährigen Schutz gewährt habe.

Augenzeugenbericht
11.12.2020

Bericht von Diakonie Menschenrechts-Experte Christoph Riedl (1.Teil)

Augenzeugenbericht
11.12.2020

Bericht von Diakonie Menschenrechts-Experte Christoph Riedl (2.Teil)

Augenzeugenbericht
10.12.2020

"Was mir hier berichtet wird, ist das schlimmste, was man sich vorstellen kann."

Was alle befürchtet haben ist jetzt eingetreten. Regen im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos (Foto: Doro Blancke)
Humanitäre Hilfe nach dem Brand war dennoch notwendig.
08.10.2020

Die katastrophalen Zustände, unter denen Flüchtlinge auf den griechischen Ägäis Inseln leben müssen, sind nicht erst seit dem Brand des Lagers Moria auf der Insel Lesbos bekannt. 

Das neue Lager "Kara Tepe" auf Lesbos (Bild: Doro Blancke)
EU Asyl- und Migrationspakt
24.09.2020

Noch mehr Schutz für Grenzen. Aber wer schützt die Menschen?

Wer ein neues Leben beginnen muss, braucht einen guten Ort zum Wohnen (Foto: Regina Hügli/Diakonie Flüchtlingsdienst)
Bringt 2020 eine Reform der Flüchtlings-Unterbringung?
19.06.2020

Die Flüchtlings-Quartiere des Bundes entsprechen nicht den Anforderungen einer menschwürdigen Unterbringung. Wir haben Vorschläge für eine Reform.

Das Verbot der Zurückweisung Flüchtender an der Grenze ist ein krisenfestes Menschenrecht, das durch nichts und niemanden ausgesetzt oder ausgehebelt werden darf (Foto: Pixabay).
Corona - und die Nerven liegen blank
24.04.2020

Wesentlich ist zu erkennen, dass der Wert der Menschenrechte erst in der Krise sichtbar wird. Menschenrechte lassen sich nicht vorübergehend einschränken, sie müssen „krisenfest“ sein.

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