Diskussion um ein würdevolles Sterben

Parlamentsenquete zu Hospizversorgung und Palliativpflege

Im Rahmen der parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ rief Anneliese Gottwald, Expertin der Diakonie, die Wichtigkeit von Hospizversorgung und Palliativpflege in Erinnerung.

21.01.2015
Anneliese Gottwald spricht im Parlament zum Thema Palliativpflege
Anneliese Gottwald ist Pflegedienstleitung der Johanniter. Bei ihrer Rede im Parlament fordert sie forderte einen Rechtsanspruch auf Hospiz- und Palliativversorgung.

In ihrer Rede Mitte Dezember im Hohen Haus wies sie darauf hin, dass diese Leistungen in Österreich weder flächendeckend verfügbar noch ausreichend öffentlich finanziert sind. Sie forderte daher neben einem Rechtsanspruch auf Hospiz- und Palliativversorgung, klare Zuständigkeiten, ausreichend finanzielle Mittel, Dienstleistungen auch für Kinder und Menschen mit Behinderungen sowie eine gute Schulung für alle MitarbeiterInnen. Anneliese Gottwald ist Pflegedienstleitung der Johanniter und hat in Waidhofen an der Ybbs ein mobiles Palliativteam aufgebaut.

Die Diakonie hatte mit diesem Statement ein weiteres Mal die Möglichkeit, aktiv zur Diskussion um ein würdevolles Sterben beitragen zu können. Die nächste Sitzung der Enquete-Kommission findet am 23. Jänner im Parlament statt und wird die Themen PatientInnenverfügung sowie Vorsorgevollmacht behandeln.

Mehr Informationen zum Thema gibt es hier:

  • IöThE - Argumentarium zum Thema Sterbehilfe  (als PDF downloaden)
  • Stellungnahme der Diakonie Österreich (Download)
  • Presseinformation am 16.09.14: Diakonie zur Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens" (Link)

Institut für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie

Das Institut für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie (IöThE) macht es sich zur Aufgabe, die theologischen und ethischen Grundprinzipien in der diakonischen Arbeit ins Bewusstsein zu heben, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.