Der Adventkranz – eine „Erfindung“ der Diakonie!

Erstellt von Margit Kubala, am 17. November 2016.
Tags: Adventkranz, Jugendliche, Kinder, Hoffnungsträger
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Jeder kennt ihn: Den Kranz mit vier Kerzen, der uns in der hektischen Adventzeit daran erinnert, kurz einmal innezuhalten. Entstanden ist der Adventkranz im Jahr 1839 und sein Original sah völlig anders aus, als wir ihn heute kennen.
Die SchülerInnen der „IFIT - Inklusive Fit Schule“ zeigen, die man den Original-Diakonie-Adventkranz selber herstellen kann.
Die SchülerInnen der „IFIT - Inklusive Fit Schule“ zeigen, die man den Original-Diakonie-Adventkranz selber herstellen kann. (Foto: Nadja Meister)

Um Kindern aus ärmsten Verhältnissen die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen, entzündete der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern im Rauen Haus der  Diakonie in Hamburg jeden Tag eine Kerze an einem Wagenrad, das er mit 19 kleinen roten und vier großen Kerzen geschmückt hatte. Aus dieser Idee entstand der uns heute bekannte Adventkranz.

Wichern hat mit seiner Arbeit die evangelische Kirche verändert: Auf seine Initiative hin wurde die „Innere Mission“ – Vorläuferin der heutigen Diakonie – als soziale Arbeit der evangelischen Kirchen gegründet.

Die Diakonie hilft bis heute, wenn Jugendliche in der Krise stecken. Mit Zuwendung, die hilft, mit Ausbildung, die wirkt. Der Adventkranz ist Symbol und Hoffnungsträger geworden für Kinder und Jugendliche in Not.

Mit ein wenig Geschick können Sie den Original-Diakonie-Adventkranz selber binden.

Benötigtes Material:

  • Strohring (mind. 50 cm Durchmesser)
  • Tannengrün
  • Stumpfkerzen (4 große weiße, 24 kleine rote)
  • Grüner Basteldraht
  •  Gartenschere, Zange, Feuerzeug
Um einen gleichmäßigen Adventkranz zu erhalten, müssen Sie zu allererst die Tannenzweige in Form bringen. Die Länge der Zweige hängt von der Größe des Strohrings ab: Je länger die Zweige sind, desto buschiger und dicker wird der Kranz.

Um einen gleichmäßigen Adventkranz zu erhalten, müssen Sie zu allererst die Tannenzweige in Form bringen. Die Länge der Zweige hängt von der Größe des Strohrings ab: Je länger die Zweige sind, desto buschiger und dicker wird der Kranz.

Die Basis für den Adventkranz bildet ein Ring aus Stroh, den man im Baumarkt oder Bastelgeschäft erhält. Fixieren Sie die ersten Zweige am Kranzrohling, indem Sie sie mit dem Draht ca. 3-mal fest umwickeln.
Die Basis für den Adventkranz bildet ein Ring aus Stroh, den man im Baumarkt oder Bastelgeschäft erhält. Fixieren Sie die ersten Zweige am Kranzrohling, indem Sie sie mit dem Draht ca. 3-mal fest umwickeln. Die nächsten Zweige befestigen Sie etwas versetzt (wie Fischschuppen). Wiederholen Sie das so oft, bis der komplette Kranz mit Grün bedeckt ist. Abstehende Zweige können zum Schluss noch zurecht geschnitten werden
Der Original-Diakonie-Adventkranz hat so viele Kerzen, wie der Advent Tage. 2015 sind das 26 Tage. Für den Kranz benötigen Sie also vier weiße, große Kerzen für die Adventsonntage und 22 rote, kleine Kerzen für die restlichen Wochentage.

Der Original-Diakonie-Adventkranz hat so viele Kerzen, wie der Advent Tage. 2016 sind das 28 Tage. Für den Kranz benötigen Sie also vier weiße, große Kerzen für die Adventsonntage und 24 rote, kleine Kerzen für die restlichen Wochentage.

Am besten eigenen sich dicke Stumpfkerzen, weil sie nicht allzu schnell herunterbrennen. Um die Kerzen am Kranz zu befestigen, können Sie drei Drahtstifte, die Sie zuvor über einer Kerzenflamme angewärmt haben, benutzen.

Am besten eigenen sich dicke Stumpfkerzen, weil sie nicht allzu schnell herunterbrennen. Um die Kerzen am Kranz zu befestigen, können Sie drei Drahtstifte, die Sie zuvor über einer Kerzenflamme angewärmt haben, benutzen.

Die Anordnung der Kerzen soll den Wochen folgen: Man beginnt mit einer großen weißen Kerze für den ersten Adventsonntag. Danach folgen immer sechs kleine, rote Kerzen für die Wochentage. Wichtig: Die Kerzen müssen gut befestigt werden und sollte nicht ohn

Die Anordnung der Kerzen soll den Wochen folgen: Man beginnt mit einer großen weißen Kerze für den ersten Adventsonntag. Danach folgen immer sechs kleine, rote Kerzen für die Wochentage. Wichtig: Die Kerzen müssen gut befestigt werden und sollte nicht ohne Aufsicht angezündet werden, da sich trockener Reisig sehr leicht entzünden kann.

Mehr über die Geschichte des Adventkranzes: www.diakonie.at/adventkranz  

Alle Fotos entstanden in der „IFIT - Inklusive Fit Schule“ der Diakonie Bildung / Fotografin Nadja Meister.