Irene Friedel mag ihren Tag so gestalten, "wie ich es will".

„Worüber ich gern selbst bestimme…“

Ich kann selber Wäsche waschen, einkaufen. Ich plane, was ich kochen will 

08.03.2020
Irene Friedel wohnt selbständig in der Lebenswerten Nachbarschaft der Diakonie in Oberösterreich und arbeitet im Kulinarium in Linz (Foto: Diakoniewerk)

Für mich ist es wichtig, dass ich meinen Tag so gestalten kann, wie ich es will. Ich kann selber Wäsche waschen, einkaufen. Ich plane, was ich kochen will – meist sind es einfache Gericht wie Spaghetti oder Ofengerichte. Außerdem habe ich einen wunderschönen Ausblick in meiner Wohnung auf die umliegenden Wiesen – Rehe und Hasen kommen in die Nähe meiner Wohnung. Bei LeNa fühle ich mich wohl – ich treffe regelmäßig die Nachbarn. Meine Pflegeeltern sind sehr stolz auf mich!“

Irene Friedel ist in Kyoto/Japan geboren und 40 Jahre alt – ihr Vater war Dolmetscher für Japanisch-Englisch. Seit zehn Jahren ist Friedel im Kulinarium Linz KOWALSKI im Catering tätig, sie bereitet Speisen vor. Seit einem Jahr lebt Friedel in der „Lebendigen Nachbarschaft“, kurz LeNa in Engerwitzdorf (OÖ). Diese Wohnungen sind barrierefrei gebaut und für Menschen im Alter bzw. für Menschen mit Behinderung geplant. Hier kann Irene Friedel alleine leben und in die Arbeit nach Linz pendeln. Vorher hat Friedel in einer Frauen-WG gewohnt, sie genießt die Eigenständigkeit.