Jugendhilfe

SchülerInnen der I FIT: Inklusive FIT Schule nehmen an der Morgenandacht im Evangelischen Zentrum Wien teil. Foto: Marco Uschmann/EPD
Der Adventkranz ist eine Erfindung der Diakonie - vor 170 Jahren
06.12.2018

Um Kindern aus ärmsten Verhältnissen im Advent die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen, entzündete man im ersten Haus der Diakonie jeden Abend eine Kerze an einem großen Wagenrad. Es waren die Straßenkinder des beginnenden Industriezeitalters, denen die Diakonie eine Zuflucht und eine Zukunft ermöglichte.

Intensivpädagogische Burschen-Wohngruppe STRENGBERG
Gemeinsam leben lernen
09.07.2018

Hannelore Kleiß nach einem Gespräch mit Thomas Kitzmüller, Leiter der Intensivpädagogischen Burschenwohngruppe Strengberg

Eine junge Frau trägt einen Teller mit Essen (Foto: Diakonie Zentrum Spattstraße)
Soziale Medien begünstigen Essstörungen
18.04.2018

Trainieren, Diät halten, gesundes Essen anrichten und Bilder davon posten. Unter dem Deckmantel von Fitness und Gesundheit sind Symptome von Essstörungen nicht leicht zu erkennen. Zwei sozialtherapeutische Wohngruppen in Linz begleiten junge Menschen am Weg aus der Essstörung. Die 18-jährige Marianne hat es geschafft und beschreibt ihre größte Herausforderung auf diesem Weg.

Snowboardbank
Krisenstelle für Jugendliche des Diakonie Zentrums Spattstraße in Linz
04.12.2017

Ins Wàki - Krisenstelle für Jugendliche der Diakonie in Linz - kommen Jugendliche in scheinbar ausweglosen Situationen. Hier können sie Hoffnung schöpfen. - Erfolgserlebnisse sammeln die Jugendlichen beim Upcycling von alten Snowboards zu coolen Bänken.

Sternenwand in der Wohngemeinschaft
Das Belohnungs- und Motivationssystem in der Kindergruppe 1
04.10.2017

Vor drei Jahren hat das Team der Kindergruppe 1 (KG1) intensiv an der Idee eines neuen Belohnungs- und Motivationssystems gearbeitet. Entstanden ist eine Sternewand, die seit Beginn ein Schlager ist bei Kindern und Erwachsenen. Jeder einzelne Stern ist etwas ganz Besonderes, das weiß auch schon der 9-jährige Sebastian, der erst seit Kurzem in der Kindergruppe wohnt.

Ein frischrenoviertes Wohnzimmer
Erfahrungsbericht eines Jugendlichen
19.09.2017

Abraham Clarkson ist 16 Jahre alt. Das Leben in der Wohngruppe Challenge hat er aus seiner Sicht beschrieben. Der Name ist übrigens sein Künstlername. Abraham hat gut zwei Jahre in  in der Wohngruppe Challenge gelebt. 

Porträt von Carmen Aichern
Neues Angebot
11.09.2017

Es gibt Mädchen und Burschen, die dringend Unterstützung brauchen, bei denen die Betreuung in einer Sozialpädagogischen Wohngruppe aber nicht möglich oder zielführend ist. Zu schwer ist es für sie, in einem sozialen Gefüge zurechtzukommen. Diese Jugendlichen ab 15 Jahren werden seit November 2016 in der Einzelwohnbetreuung (EWB) betreut. Von der Intention und vom Ziel dieses neuen Angebotes erzählt Leiterin Carmen Aichern. 

Ein gezeichnete Mandala
Sozialpädagogische Angebote der Kinder- und Jugendhilfe
15.06.2017

„Individuelle Tagesstruktur“ ist der neue Name der „Vorbereitung auf die Arbeitswelt“. Jugendliche aus den Wohngruppen des Diakonie Zentrums Spattstraße in Oberösterreich, die keine Schule besuchen oder keinem Beruf nachgehen, finden in der Tagesstruktur Halt, Orientierung und Poesie. 

Zwei Visagistinnen schminken zwei junge Frauen
Sozialpädagogische Mädchenwohngruppe TAMAYA
13.05.2017

Es ist Mittwoch und in der Wohngruppe Tamaya des Diakonie Zentrums Spattstraße ist Gruppenabend angesagt – kein gewöhnlicher, sondern einer, der für die Mädchen ein Geschenk sein soll. Es gibt einen Workshop für typgerechtes Styling und Tages-Make-up.

Ein Kind hält einen Teddy im Arm (Foto: Pixabay)
Wohngruppe Challenge des Diakonie Zentrum Spattstraße
04.05.2017

Simon war 8 Jahre alt, als er in der Wohngruppe Challenge aufgenommen wurde. Zu diesem Zeitpunkt ist er nur noch selten zur Schule gegangen. Seine Mutter und sein Stiefvater waren hilflos seinem aggressiven Verhalten und seinen ausfälligen Bemerkungen gegenüber. „Was wir sagen, hilft nichts mehr. ‚Geht Euch doch nichts an, was ich mache’, schreit er uns an, wenn wir ihn auffordern, zur Schule zu gehen. Wir können ihn nicht zwingen. Was sollen wir tun?“

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