Nachbarschaft

Sozialraumorientierung in leicht verständlicher Sprache

Was ist Sozial-Raum-Orientierung?

01.06.2020
(Foto: Diakoniewerk/Erwin Enzlmüller; das Foto ist vor Corona entstanden)
Foto: Diakoniewerk/Erwin Enzlmüller; das Foto ist vor Corona entstanden.

Sozialraumorientierung. Dieses Wort besteht aus zwei Teilen.

Der erste Teil ist "Sozialraum".

  • Sozialraum ist der Ort, wo man lebt und wo man mit anderen Menschen zu tun hat.
  • Sozialraum kann ein Wohnhaus sein.
  • Sozialraum kann ein Stadtteil sein.
  • Sozialraum kann ein Dorf sein.

 

Der zweite Teil vom Wort ist "Orientierung".

  • Wenn man eine Orientierung hat, weiß man, wo man ist.
  • Wenn man eine Orientierung hat, weiß man, wo man hinwill.
  • Hier bedeutet Orientierung, dass man etwas für ganz wichtig hält.
  • Sozialraumorientierung heißt, dass der Sozialraum ganz wichtig ist.
  • Bei der Sozialraumorientierung fragt man zuerst, was die Person will.
  • Welche Ziele hat die Person, die Unterstützung braucht?
  • Dann fragt man, was die Person selbst dazu beitragen kann.
  • Dann fragt man, welche Möglichkeiten es dort gibt, wo die Person lebt.
  • Man fragt, wer die Person unterstützen kann. Das sind oft Menschen, die gar keine spezielle Ausbildung dafür brauchen.
  • Manchmal sind es Menschen, die eine spezielle Ausbildung haben.

 

Was ist Sozial-Raum-Orientierung?

Sozial-Raum nennen wir die Umgebung, wo ein Mensch lebt.

  • Wie ist der Stadt-Teil?
  • Was gibt es dort?
  • Welche Menschen leben dort?
  • Welche Einkaufs-Möglichkeiten gibt es dort?
  • Was kann man dort noch machen?

Das alles ist der Sozial-Raum.

Bei der Sozial-Raum-Orientierung geht es nicht nur darum, dem einzelnen Menschen zu helfen.

Sondern man schaut in der Umgebung des Menschen, welche Hilfen und Unterstützungs-Möglichkeiten es gibt.

 

Was ist dabei wichtig?

  • Den Menschen zuhören.
  • Den Menschen dabei helfen, etwas selbst zu tun.
  • Die Fähigkeiten und die Stärken erkennen.
  • Mit allen zusammen arbeiten.