Ausbildung mit starkem Praxisbezug

Kunst, die Freude macht

Arno Wilthan lehrt an den Schulen für Sozialbetreuungsberufe Gallneukirchen des Diakoniewerk

10.02.2020
Für mich ist es eine gelungene Abwechslung, die direkten Erfahrungen von der Begleitung der Atelierkünstler im Unterricht einzubringen.
"Für mich ist es eine gelungene Abwechslung, die direkten Erfahrungen von der Begleitung der Atelierkünstler im Unterricht einzubringen." (Bild: Diakoniewerk)

Was ist das besondere am Unterricht?

Bei den kreativen Betätigungen im Unterricht lege ich besonderen Wert auf die Erfahrungen während des Entstehungsprozesses. Die große Herausforderung bei keramischen Übungen ist für mich, sie so zu gestalten, dass der Prozess möglichst einfach ist, sich auf Wesentliches konzentriert und mit möglichst wenig Aufwand auch an anderen Orten (z.B. in Arbeitsbereichen wie Wohngruppe, Werkstatt) wiederholbar ist. Einerseits sollen ganz einfache Übungen auch in den unterschiedlichen Berufsfeldern anwendbar sein. Andererseits ist für mich wichtig, dass die Studierenden für sich Tätigkeitsfelder entdecken, die ihnen Spaß machen und sie gedanklich vom Berufsalltag ablenken und so als Psychohygiene dienen können.

Für mich ist es eine gelungene Abwechslung, die direkten Erfahrungen von der Begleitung der Atelierkünstler im Unterricht einzubringen. Auch die Rückmeldungen der SchülerInnen bestätigen, dass der Transfer von Praxiserfahrungen in den Unterricht sehr wertvoll ist und auf großes Interesse stößt.

Arno Wilthan begleitet Menschen mit Behinderung in der Kunswerkstatt im Diakoniewerk: Beim künstlerischen Prozess im Atelier bis zur Konzeptionierung von Anwendungen und Ausstellungstätigkeiten. Und er lehrt an den Schulen für Sozialbetreuungsberufe Gallneukirchen des Diakoniewerk (Aktivierung und kreativer Ausdruck).

Text: Andrea Obermühlner

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