Ins Haus für Senioren Bad Zell ist eine Kindergartengruppe eingezogen

Jung und Alt unter einem Dach

Alt und Jung sind seit dem Einzug des Pfarrcaritas Kindergartens ins Haus für Senioren Bad Zell des Diakoniewerks unter einem Dach. 17 Kinder im Alter von 3-6 Jahren besuchen vormittags den Kindergarten.

13.12.2018
Alt und Jung unter einem Dach. (Foto: Diakoniewerk)
Der Garten bietet ausreichend Raum für Begegnungen zwischen den Generationen. (Foto: Diakoniewerk)

Von Martina Huber

Das Haus für Senioren Bad Zell ist durch die Übersiedelung einer Gruppe des Pfarrcaritas Kindergartens seit Beginn dieses Semesters zu einem Ort der Generationen geworden. Spontane Begegnungen sollen für ein Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner und den Kindern sorgen. Der Jahreszeit entsprechend sind gemeinsame Aktivitäten zwischen den älteren Menschen und den Kindern möglich: So können die Bewohnerinnen und Bewohnern den Kindern im Winter vorlesen, während in der warmen Jahreszeit der Garten zur Begegnung einlädt. Im Außenbereich wurden dafür Spielgeräte und eine Sandkiste für die Kinder aufgestellt. Die Bepflanzung der Hochbeete und das Füttern der Hühner und Hasen, die im Garten des Haus für Senioren ein zu Hause haben, werden von den Kindern und SeniorInnen gemeinsam übernommen.

„Mich freut das Miteinander“

Die BewohnerInnen und auch die MitarbeiterInnen freuen sich sehr über den Kindergarten im Haus. Christine Gradl lebt seit Jänner 2018 im Haus für Senioren Bad Zell und fühlt sich hier sehr wohl. Den Einzug des Kindergartens sieht sie als eine Bereicherung: „Es ist jedes Mal schön, wenn ich die Kindergartenkinder im Garten treffe. Oft spielen wir dann gemeinsam in der Sandkiste. Im Winter lese ich den Kindern auch gerne vor. Mich freut das Miteinander und ich sehe den Kindern einfach gerne beim Spielen zu.“

  • Alt und Jung im gemeinsamen Garten (Foto: Diakoniewerk)
    Das Haus für Senioren ist Ort der Hoffnung, ein Haus für Generationen, gelebt und erlebt in Bad Zell. (Foto: Diakoniewerk)
  • Vorleserunde (Foto: Diakoniewerk)
    Frau Gradl, Bewohnerin des Haus für Senioren Bad Zell, liest den Kindergartenkindern gerne vor. (Foto: Diakoniewerk)

Auch das Feiern von Ritualen im Zuge der Jahreskreisfeste soll die Begegnung im Alltag zwischen den SeniorInnen und den Kindern fördern. So werden in der Adventzeit zusammen Weihnachtskekse gebacken, die Kerzen am Adventkranz angezündet, gemeinsam gesungen und sich auf das Weihnachtsfest vorbereitet.

Johann Stroblmair, Geschäftsführer vom Diakoniewerk OÖ, ist erfreut: „Mit dem Einzug des Kindergartens haben wir einen Ort für Jung und Alt unter einem Dach geschaffen, der die Erfahrungswelt positiv beeinflussen kann. Wir danken allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, insbesondere Bürgermeister Hubert Tischler für die Initiierung dieses einzigartigen Projekts.“

Bürgermeister Hubert Tischler zeigt sich sehr zufrieden: „Das Haus für Senioren ist Ort der Hoffnung, ein Haus für Generationen, gelebt und erlebt in Bad Zell. Wir können mit dem Erreichten sehr zufrieden sein und werden natürlich daran weiterarbeiten, um auch künftig diesem sehr hohen Anforderungsprofil gerecht zu werden.“

Logo für die Serie #OrtDerHoffnung

Über die Serie #OrtDerHoffnung

Angst, Neid, Wut und Misstrauen sind die Schlüsselbegriffe, die die derzeitigen öffentlichen Debatten regieren. Wir brauchen eine gesellschaftliche Kraftanstrengung, die den Zusammenhalt in den Vordergrund stellt und nicht den Neid und das gegenseitige Ausspielen von ohnehin benachteiligten Gruppen in der Gesellschaft.

Die Arbeit der Diakonie besteht darin, Angst zu nehmen und Hoffnung zu geben; der Abwertung von Menschen entgegen zu treten und ihre Würde zu bewahren. Mit der Social-Media-Serie #OrtDerHoffnung macht die Diakonie auf Menschen und Projekte aufmerksam, die Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Solidarität fördern und weiterentwickeln.