HOGAR - Housing First für Personen mit Asyl oder subsidiärem Schutz

HOGAR

Was zunächst etwas sperrig klingt, ist auf den Zweiten Blick ein innovatives und auf die  Bedürfnisse von geflüchteten Familien ausgerichtetes Projekt des Diakonie Flüchtlingsdienstes.

14.12.2018
Housing First für Personen mit Asyl oder subsidiärem Schutz
Foto: Nadja Meister

Von Karin Brandstötter

HOGAR kommt aus dem Spanischen und steht  für einen warmen, gemütlichen Ort an dem eine Familie zusammenkommen kann. Das Projekt bietet ein Zuhause für prekär wohnhafte oder von Obdachlosigkeit betroffene Familien mit Fluchthintergrund, die seit maximal drei Jahren asyl- oder subsidiär schutzberechtigt in Wien wohnen. Auf dem  Areal der Zinnergasse in Wien Simmering können ausgewählte Familien Housing-First Wohnungen anmieten. Vor Ort werden sie durch die mobile Betreuungsarbeit  individuell beraten. Ein großes Ziel dieser Beratung ist es, die Familien davor zu bewahren, wieder in prekäre Wohnsituationen zu geraten.

So können sie gemeinsam die Energie aufbringen, ein neues, stabiles Leben in Österreich aufzubauen.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Projekts CORE aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen der Urban Innovative Actions Initiative kofinanziert.

 

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Über die Serie #OrtDerHoffnung

Angst, Neid, Wut und Misstrauen sind die Schlüsselbegriffe, die die derzeitigen öffentlichen Debatten regieren. Wir brauchen eine gesellschaftliche Kraftanstrengung, die den Zusammenhalt in den Vordergrund stellt und nicht den Neid und das gegenseitige Ausspielen von ohnehin benachteiligten Gruppen in der Gesellschaft.

Die Arbeit der Diakonie besteht darin, Angst zu nehmen und Hoffnung zu geben; der Abwertung von Menschen entgegen zu treten und ihre Würde zu bewahren. Mit der Social-Media-Serie #OrtDerHoffnung macht die Diakonie auf Menschen und Projekte aufmerksam, die Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Solidarität fördern und weiterentwickeln.