Eine gemeinsam zubereitete Jause macht satt, steigert die Konzentration und fördert das Miteinander.

Gemeinsame Schuljause macht Wiener Schulen zu Orten der Hoffnung

„Lernen mit leerem Bauch? – Das geht nicht“ finden Kinder, die ohne Frühstück und ohne Jause in die Schule gehen müssen.

02.12.2018
Zunehmend kommen viele Kinder ohne Frühstück und ohne Jause in die Schule (Foto: Nadja Meister)

„Lernen mit leerem Bauch? – Das geht nicht“ finden Kinder, die ohne Frühstück und ohne Jause in die Schule gehen müssen. Und dass die Zahl der Kinder in Wiener Schulen ansteigt beobachten LehrerInnen an mehreren Orten in Wien. Was das für den Unterricht bedeutet ist, dass die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in den Unterrichtsstunden rasch sinkt.

Eine von der Diakonie organisierte Pausenverpflegung wirkt dem entgegen. Daneben aber geht es um mehr als nur das Füllen leerer Mägen: Die Mahlzeiten werden von den Kindern und LehrerInnen gemeinsam zubereitet und verzehrt – eine Gemeinsamkeit, die viele Kinder von zuhause nicht (mehr) kennen, und die die Schulklasse für viele zu einem heimeligen Ort, einem „Ort der Hoffnung“ macht.

Wie so ein Vormittag abläuft zeigen die Bilder:

Kinder beim gemeinsamen Erforschen der Lebensmittel. Angewandter Sprachunterricht
Kinder beim gemeinsamen Erforschen der Lebensmittel. Angewandter Sprachunterricht (Foto: Nadja Meister)
Kinder bereiten gemeinsam eine Mahlzeit zu
Gemeinsame eine Mahlzeit zubereiten macht Spaß und tut gut! (Foto: Nadja Meister)
Beim Jause richten wird der Hunger immer größer. Endlich Zeit zum Essen!
Beim Jause-Richten wird der Hunger immer größer. Endlich Zeit zum Essen! (Foto: Nadja Meister)
Kinder bei der gemeinsam vorbereiteten Schuljause
Mahlzeit! (Foto: Nadja Meister)

Stadtdiakonie Wien und Hofer

Das Projekt "Lernen mit leerem Bauch? Geht nicht!" wird ermöglicht von Stadtdiakonie Wien und Hofer.

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Über die Serie #OrtDerHoffnung

Angst, Neid, Wut und Misstrauen sind die Schlüsselbegriffe, die die derzeitigen öffentlichen Debatten regieren. Wir brauchen eine gesellschaftliche Kraftanstrengung, die den Zusammenhalt in den Vordergrund stellt und nicht den Neid und das gegenseitige Ausspielen von ohnehin benachteiligten Gruppen in der Gesellschaft.

Die Arbeit der Diakonie besteht darin, Angst zu nehmen und Hoffnung zu geben; der Abwertung von Menschen entgegen zu treten und ihre Würde zu bewahren. Mit der Social-Media-Serie #OrtDerHoffnung macht die Diakonie auf Menschen und Projekte aufmerksam, die Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Solidarität fördern und weiterentwickeln.