Michael Chalupka

Ein Porträt von Diakonie Direktor Michael Chalupka (Foto: Luiza Puiu)

Michael Chalupka (geb.1960) ist evang. Pfarrer und war von 1994 bis August 2018 Direktor der Diakonie Österreich. Er ist einer der Mitinitiatoren der Armutskonferenz (1995) und des Wiener Spendenparlaments (1998).

Mit 1.9.2018 hat er die 2.Geschäftsführung der Diakonie Eine Welt übernommen, und führt nun auch die Geschäfte der Diakonie Bildung.

Seine wöchentliche Kolumne „Von Gott und der Welt“ erscheint in der Samstags-Krone.

Twitter: twitter.com/michaelchalupka

Beiträge

Ein Porträt von Diakonie Direktor Michael Chalupka (Foto: Luiza Puiu)
Von Gott und der Welt
14.07.2018

Das Leben ist ungerecht. Der eine wird auf der Butterseite des Lebens geboren, der andere kriegt nur die Brösel ab. Eine kann ihr Leben in vollen Zügen genießen, die andere verzweifelt am Leben. Die einen leben in Wohlstand, die anderen in Armut und ständiger Angst um ihr Leben. Soweit der nüchterne Befund.

Lesen am Sandstrand (pixabay)
Von Gott und der Welt
07.07.2018

„Viel Studieren macht den Leib müde“, das wusste schon der Prediger im alten Israel. Deswegen kommen die Ferien zur rechten Zeit, und niemand sollte sie Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern neiden. Der müde Leib und wohl auch die Seele brauchen die Pause.

Ein Kalenderblatt (Foto: Pixabay)
Von Gott und der Welt
30.06.2018

Die katholischen Bischöfe Österreichs haben das vorliegende Arbeitszeitgesetz der Bundesregierung ungewöhnlich scharf kritisiert.

Eine Welt ohne Mitgefühl wäre ein unwirtlicher Ort
Von Gott und der Welt
23.06.2018

Moderatoren im Fernsehen sind es gewohnt ihre Gefühle draußen vor dem Studio zu lassen. US-Moderatorin Rachel Maddow aber brach in Tränen aus, als sie versuchte, eine Meldung über Babys, die von ihren Familien an der Grenze getrennt wurden, vorzulesen. Ihre Gefühle hatten sie übermannt.

Michael Chalupka, Predigt zur Entpflichtung als Diakonie Direktor am 21. Juni 2018 (Foto Barbara Krobath)
Predigt zur Entpflichtung als Direktor der Diakonie
21.06.2018

MK, 15, 20f.
Und sie führten ihn hinaus, dass sie ihn kreuzigten. Und zwangen einen, der vorüberging, Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater des Alexander und des Rufus, dass er ihm das Kreuz trage.

Im Beisein zahlreicher FreundInnen und Angehöriger wurde die lettische Theologin Dace Dislere-Musta (r.) von Oberkirchenrätin Ingrid Bachler (l.) ordiniert. Foto: Jekabs Dislers-Musts
Von Gott und der Welt
16.06.2018

Dass Frauen zu Pfarrerinnen ordiniert werden, ist in den Evangelischen Kirchen weltweit mittlerweile zur Normalität geworden. Und doch war die Ordination von Dace Dislere-Musta, die diese Woche im Waldviertel gefeiert wurde, etwas Besonderes. Sie stammt nämlich aus Lettland.

Abendmahl Foto pixabay
Von Gott und der Welt
09.06.2018

In der Nacht, in der Jesus verraten wurde, hat er seinen Jüngerinnen und Jüngern und damit auch uns ein starkes Zeichen hinterlassen. Er hat mit ihnen Brot und Wein geteilt und ihnen aufgetragen, das Gleiche zu seinem Gedächtnis zu tun.

Haben Sie heute schon mit Alexa gesprochen? Foto pixabay
Von Gott und der Welt
02.06.2018

Haben Sie heute schon mit Alexa gesprochen? Alexa, die Sprachassistentin von Amazon Echo, ein Wunderwerk der Technik voll künstlicher Intelligenz, sagt Ihnen in der Früh, wie heute das Wetter wird, wo es auf Ihrem Weg in die Arbeit einen Verkehrstau gibt, und wenn Sie es ihr befehlen, verschickt sie Emails, die Sie ihr diktieren, während Sie beim Frühstück sitzen.

Plüschrobbe mit Schnuller (Foto: Ars Electronica Center)
Von Gott und der Welt
25.05.2018

Haben Dinge eine Seele? Angeblich ist es für Japaner leichter, mit Robotern zu kommunizieren. Denn im Shintoismus sind alle Dinge, seien es Blumen, Steine oder Tiere, beseelt.

Traumgesicht, Albrecht Dürer 1525
Von Gott und der Welt
19.05.2018

Passiert das Unbegreifliche, wird versucht, das Unbegreifliche verstehbar zu machen. Psychologen und Gerichtspsychiaterinnen werden gerufen, und die Besten unter ihnen erklären uns wortreich, dass noch nichts gesagt werden kann angesichts der monströsen Tat. Es ist wichtig, dass gesagt wird, dass nichts gesagt werden kann. Das beruhigt. Es ist der kollektive Versuch, das Unfassbare in Worte zu fassen.

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