Von Gott und der Welt

Worauf wir uns verlassen können

„Du kannst du dich auf mich verlassen!“ Das ist ein großer Satz, und doch leben wir daraus, uns verlassen zu können.

10.06.2017
Eine Netz einer Schaukel (Foto: Pixabay)
Verlässlichkeit, Vertrauen und Treue sind die Fäden, aus denen unser soziales Netz geknüpft ist. Wächst die Treue, dann halten die Verlässlichkeit und das Vertrauen und der Stoff der Gesellschaft reißt nicht. (Foto: Pixabay)

Treue und Verlässlichkeit, das sind die Fäden, aus denen unser Alltag gewebt ist. 24 Stunden am Tag muss auf vieles Verlass sein. Darauf, dass einen der öffentliche Verkehr in der Früh in die Arbeit bringt, es muss Verlass sein darauf, dass die Geschäfte aufsperren, dass die Dienstwechsel klappen und die Rettung kommt, wenn man sie dringend braucht. Zumindest unsere kleine alltägliche österreichische Welt ist erstaunlich verlässlich. Das meiste funktioniert so, dass wir es gar nicht weiter bemerken und dadurch oft geringschätzen.

Verlässlichkeit ist ein starker Faden im Gewebe der Gesellschaft, daraus kann der Stoff des Vertrauens und der Zuversicht gewebt werden - des Vertrauens in die Mitmenschen und des Vertrauens in die Zukunft. Wer Misstrauen säht, zerschneidet den Faden der Verlässlichkeit.

Wer Misstrauen säht, zerschneidet den Faden der Verlässlichkeit.

Im 85. Psalm ist uns zugesagt, „dass Treue auf der Erde wachse, und Gerechtigkeit vom Himmel schaue…"

Aus der Verlässlichkeit wächst Vertrauen. Aus dem Vertrauen wächst Treue, wächst Beziehung zwischen alle denen, die sich aufeinander verlassen können. Verlässlichkeit, Vertrauen und Treue sind die Fäden, aus denen unser soziales Netz geknüpft ist. Wächst die Treue, dann halten die Verlässlichkeit und das Vertrauen und der Stoff der Gesellschaft reißt nicht.

„Von Gott und der Welt“, die Kolumne von Michael Chalupka, erscheint jeden Samstag in der „Krone".