Von Gott und der Welt

Vom Menschen zum Cyborg

Sind wir schon alle Cyborgs? Zwitterwesen, die aus einem Menschen und einer Maschine bestehen.

22.07.2017
zwei Puppengesichter, nicht Mensch, nicht Maschine
Sind wir schon alle Cyborgs? Zwitterwesen, die aus einem Menschen und einer Maschine bestehen (Foto: Pixabay)

Sind wir schon alle Cyborgs? Zwitterwesen, die aus einem Menschen und einer Maschine bestehen. Zumindest tragen wir einen Teil unseres Wissen und unserer Erinnerung ständig mit uns herum. Noch kommunizieren wir mit unseren Handys über unsere Fingerspitzen, oder über die Spracheingabe. Elon Musk, der Boss des Elektro-Auto-Herstellers Tesla rechnet damit, dass wir in 4-5 Jahren Computer mit unseren Gedanken steuern werden.

Der Mensch und die Maschine werden zunehmend eins. Das bietet grandiose Möglichkeiten – so können dann Menschen, die querschnittgelähmt sind mittels Computer kommunizieren oder ein Auto steuern und dadurch enorm an persönlicher Freiheit gewinnen -, es macht aber auch Angst, dass der Computer seinerseits die Steuerung des Menschen übernimmt.

Elon Musk, Technikfreak und Pionier warnt seit Jahren vor den Gefahren, die in der Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz stecken. Künstliche Intelligenz müsse gesetzlich geregelt werden, forderte er erst vor wenigen Tagen vor einer Verssammlung der Gouverneure der US-Bundesstaaten. Bevor es zu spät ist und selbstständig handelnde Roboter Menschen töten.

Im christlichen Glaubensbekenntnis sprechen wir von Gott als dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Der Menschen macht sich gerade auf, vom Geschöpf zum Schöpfer zu werden. Die Warnungen von Elon Musk können gar nicht ernst genug genommen werden.

„Von Gott und der Welt“, die Kolumne von Michael Chalupka, erscheint jeden Samstag in der „Krone".