24-mal Menschen Zukunft ermöglichen

Sozialnetz-Konferenzen umsetzen

Forderung 11: Sozialnetz-Konferenzen umsetzen!

11.12.2014
Forderung 11: Sozialnetz-Konferenzen umsetzen!
24-mal Menschen Zukunft ermöglichen: Forderung 11

Entstanden ist das Konzept „Conferencing“ in Neuseeland, wo es seit den 1980-er Jahren als Family Group Conferences (FGC) praktiziert wird. In Deutschland wird das Instrument unter den Titeln Verwandtschaftsrat, Familienrat oder Familiengruppenkonferenz vor allem im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe durchgeführt. Seit kurzer Zeit findet es auch  in der Jugendgerichtshilfe Anwendung (unter dem Titel Gemeinschaftskonferenz).

In Europa wird „Conferencing“ in Großbritannien, Irland, Schweden, Norwegen und in den Niederlanden („Eigen Kracht-conferenties“) eingesetzt. In Österreich und der Schweiz werden derzeit ebenfalls erste Implementierungsversuche des Instruments, ebenfalls in der Jugendhilfe und Straffälligenhilfe für Jugendliche gesetzt.

Als gesetzlich vorgeschriebenes Verfahren existiert „Conferencing“ neben Neuseeland auch in Irland und einigen Provinzen Kanadas und Australiens. In den Niederlanden werden "Eigen Kracht-conferenties" nicht als Verfahren des Hilfesystems, sondern als Ausdruck von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement begriffen. Abzugrenzen ist „Conferencing“ von ähnlichen klingenden Verfahrensweisen wie Fallkonferenzen, Hilfekonferenzen und Familienkonferenzen.

Mehr über die #Hoffnungsträger-Kampagne der Diakonie: http://hoffnungstraeger.diakonie.at