Diakonie konnte zur Diskussion um ein würdevolles Sterben einen aktiven Beitrag leisten

Parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“

Im Rahmen der parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ rief Anneliese Gottwald, Expertin der Diakonie, die Wichtigkeit von Hospizversorgung und Palliativpflege in Erinnerung.

21.01.2015
Eine Kerze, die im Dunkel leuchtet (Foto: Pixabay)

Im Rahmen der parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ rief Anneliese Gottwald, Expertin der Diakonie, die Wichtigkeit von Hospizversorgung und Palliativpflege in Erinnerung. In ihrer Rede Mitte Dezember im Hohen Haus wies sie darauf hin, dass diese Leistungen in Österreich weder flächendeckend verfügbar noch ausreichend öffentlich finanziert sind. Sie forderte daher neben einem Rechtsanspruch auf Hospiz- und Palliativversorgung, klare Zuständigkeiten, ausreichend finanzielle Mittel, Dienstleistungen auch für Kinder und Menschen mit Behinderungen sowie eine gute Schulung für alle MitarbeiterInnen. Anneliese Gottwald ist Pflegedienstleitung der Johanniter und hat in Waidhofen an der Ybbs ein mobiles Palliativteam aufgebaut.

Die Diakonie hatte mit diesem Statement ein weiteres Mal die Möglichkeit, aktiv zur Diskussion um ein würdevolles Sterben beitragen zu können. Die nächste Sitzung der Enquete-Kommission findet am 23. Jänner im Parlament statt und wird die Themen PatientInnenverfügung sowie Vorsorgevollmacht behandeln.

Mehr zum Thema

Das Institut für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie (IöThE) macht es sich zur Aufgabe, die theologischen und ethischen Grundprinzipien in der diakonischen Arbeit ins Bewusstsein zu heben, zu reflektieren und weiterzuentwickeln: http://diakonie.at/ethik

Wichtige Links:

  • IöThE - Argumentarium zum Thema Sterbehilfe  (als PDF downloaden)
  • Presseinformation am 16.09.14: Diakonie zur Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens" (Link)