Zivildienst in der Diakonie

Integration mit Geschmack

Jakob und Mario erzählen im Interview über ihren Zivildienst im Kulinarium Salzburg.

23.06.2016

Das Kulinarium Salzburg ist eine Beschäftigungs- und Qualifizierungseinrichtung für Menschen mit Behinderung bzw. mit Lernschwierigkeiten. Speisen für Mittagstische an Schulen, Kindergärten und Betriebe werden hier produziert und ein professionelles Catering von der Speisezubereitung bis zum Servieren wird auch angeboten.

Vorwiegend junge Menschen mit Behinderung erhalten so die Möglichkeit, einer Arbeit nachzugehen, die selbstbestimmtes und bedürfnisorientiertes Handeln fördert und fordert. Sie bekommen eine Teilqualifizierungslehre und werden in einen normalen Arbeitsalltag integriert.

Im Kulinarium Salzburg leisten gerade Jakob und Mario ihren Zivildienst ab. Ich habe sie zu ihre Erfahrungen befragt.

Jakob und Mario bei ihrer Arbeit in der Küche
Jakob und Mario sammeln bei ihrem Zivildienst Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Diakonie: Warum habt ihr euch für den Zivildienst entschieden?

Marion und Jakob: „Man macht etwas Sinnvolles und hilft Menschen.“

Was gefällt euch an der Arbeit?

„Der Kontakt mit den beeinträchtigten MitarbeiterInnen und die Arbeitszeit.“

Könnt ihr uns von einem Erlebnis berichten, dass euch besonders in Erinnerung geblieben ist?

„Das Karaoke-Singen bei der Kulinarium-Weihnachtsfeier und das gemeinsame Snowtuben.“

Was macht euch Spaß bei der Arbeit?

„Spaß macht, bei Catering dabei zu sein, Speisen auszuliefern und mit bzw. neben den beeinträchtigten Menschen zu arbeiten.“

Wie schaut euer Tag aus?

„Zu den Hauptaufgaben gehören das Ausliefern von Speisen und die Betreuung von Cateringveranstaltungen. Außerdem zählen die Mitarbeit bei der Abwasch und das Zusammenstellen des Geschirrs für Cateringveranstaltungen gemeinsam mit den behinderten Menschen dazu. Am Nachmittag bleibt oft Zeit, um gemeinsam zu basteln, zu schreiben oder zu spielen.“

Wie gefällt es euch im Team?

„Es gefällt uns sehr gut. Im Kulinarium Salzburg sind tolle MitarbeiterInnen, die hilfsbereit sind und mit denen man Spaß haben kann. Es ist alles schön harmonisch.“

Was habt ihr gelernt?

„Den Umgang und die Zusammenarbeit mit beeinträchtigten Menschen und zum Profi in der Abwasch zu werden.“

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Das Wichtigste im Wordrap

Hobbys?

Mario: Fußball spielen, Schifahren, Freunde treffen

Jakob: Schifahren, Surfen, Skaten, Kajak

SMS, WhatsApp oder Telefon?

Mario: WhatsApp

Jakob: Alles

Geheimnisse habe ich vor…

Mario: Keinem

Jakob: Jedem, außer der Mama

Meine größte Schwäche:

Jakob: Ich bin oft sehr unpünktlich

Letztes gelesenes Buch:

Jakob: „Iditarod“ (Gary Paulsen)

Der letzte Song, den ich auf meinem MP3-Player gehört habe, war:

Mario: „Faded“ von Alan Walker

Du interessierst dich für den Zivildienst bei der Diakonie?

Österreichweit beschäftigt die Diakonie derzeit rund 200 Zivildiener! Du interessierst dich für unsere Arbeit? Informiere dich hier auf unserer Webseite oder schreib uns eine E-Mail an zivildienst@diakonie.at

Tipp: Erfahre mehr über die Erfahrungen unserer Zivildiener in unserer Blog-Serie „Hoffnungsträger in Zivil“