Jobcoach für Menschen mit Behinderung

Ich arbeite!

Der Jobcoach im Diakoniewerk vermittelt Arbeits- und Beschäftigungsplätze an Menschen mit Behinderung. Dafür sucht er stets auch Firmen mit Interesse an einer Zusammenarbeit

23.12.2017

Arbeit ist mehr als nur Geld verdienen – dies gilt auch für Menschen mit Behinderung. Doch gerade sie haben es am Arbeitsmarkt oft schwerer.

Das Diakoniewerk Tirol bietet deshalb Menschen mit Behinderung in verschiedenen Einrichtungen Beschäftigungsplätze an. Dies zu koordinieren, ist die Aufgabe von Marina Maurer und ihrem Team der Integrativen Beschäftigung in Hopfgarten. Sie klären, wo jemand am besten eingesetzt werden kann. „Menschen mit Behinderung können im Diakoniewerk entweder in der Werkstätte Kirchbichl, im Kulinarium Kitzbühel, in der Berufsvorbereitung Eurotours oder auch im Rahmen der integrativen Beschäftigung Hopfgarten mitarbeiten“, erklärt Maurer. Sollten diese Möglichkeiten nicht den Anforderungen entsprechen, vermittelt der Jobcoach an Kooperationspartner weiter.

Mit Unterstützung können auch Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt Fuß fassen und Tätigkeiten nachgehen, die ihren Interessen und Stärken entsprechen.
Teresa arbeitet im Büro
Unterstützung beim Einstieg in den Arbeitsmarkt

Fit für einen Job

Jene Menschen mit Behinderung, die bereits im Diakoniewerk tätig sind, unterstützt Marina Maurers Team bei beruflichen Veränderungswünschen. „Wir helfen bei der Suche nach Praktikumsplätzen oder auch beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen“, sagt Maurer. Aber auch während eines Praktikums erhalten die Menschen mit Behinderung eine intensive Begleitung durch das Diakoniewerk. Dies soll auch eine langfristige Eingliederung in den Arbeitsmarkt fördern.

Einige erfolgreiche Praktika bzw. integrative Beschäftigungsplätze konnte das Diakoniewerk bereits vermitteln. „Eine Klientin arbeitet an zwei Vormittagen die Woche in der Verwaltung des Therapiezentrums ForKIDS mit und erledigt dort Telefondienste und Büroaufgaben. Eine andere hilft täglich vier Stunden im Seniorenheim in Hopfgarten in der Küche“, berichtet Maurer.

Mittels dieser Beschäftigungsplätze sollen längerfristig geeignete Arbeitgeber lukriert und den Menschen mit Behinderung bei der Arbeitssuche geholfen werden.

Firmen mit integrativen Arbeitsmöglichkeiten gesucht

Marina Maurer ist auch stets auf der Suche nach Kooperationspartnern, die integrative Arbeitsplätze bzw. Praktika für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stellen möchten. „Da die Interessen natürlich sehr vielfältig sind, freue ich mich auch, wenn sich viele verschiedene Firmen, vom Supermarkt bis zum Automechaniker, bei uns melden“, sagt Maurer.

Informationsbroschüren:

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Über die Serie #OrtDerHoffnung

Angst, Neid, Wut und Misstrauen sind die Schlüsselbegriffe, die die derzeitigen öffentlichen Debatten regieren. Wir brauchen eine gesellschaftliche Kraftanstrengung, die den Zusammenhalt in den Vordergrund stellt und nicht den Neid und das gegenseitige Ausspielen von ohnehin benachteiligten Gruppen in der Gesellschaft.

Die Arbeit der Diakonie besteht darin, Angst zu nehmen und Hoffnung zu geben; der Abwertung von Menschen entgegen zu treten und ihre Würde zu bewahren. Mit der Social-Media-Serie #OrtDerHoffnung macht die Diakonie auf Menschen und Projekte aufmerksam, die Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Solidarität fördern und weiterentwickeln.