Start der neuen Diskussionsreihe „future ethics“

Diakonie und Wiener Zeitung luden zur Diskussion über Sterbehilfe

Wir Menschen von heute müssen unser Leben in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft gestalten. Aufgrund dieser Komplexität steigt auch die Nachfrage nach Ethik

06.11.2015
Podiumsdiskussion zu dem Thema "Sterbehilfe"
Podiumsdiskussion aus der Reihe „future ethics“ (Foto: Wienerzeitung/Simon Rainsborough)

„Ethische Orientierung zu finden, liegt heute in der Hand des/der Einzelnen – es gibt keine zentrale Instanz mehr, die für alle verbindlich festlegen könnte, was gut und richtig ist.

Ethik wird gleichzeitig immer pluraler.

Es gibt die unterschiedlichsten Antworten auf brennende ethische Fragen. Und die können durchaus in Konflikt zueinander stehen. Da braucht es öffentliche Diskussion.“ Mit diesen Worten eröffnete Diakonie-Direktor Michael Chalupka die neue Reihe „future ethics. Diskursraum der offenen Gesellschaft“, die die Diakonie gemeinsam mit der Wiener Zeitung veranstaltet.

Aktuelle ethische Fragen sollen aufs Tapet kommen und debattiert werden.

„Sterbehilfe – Prinzipien und Barmherzigkeit“ titelte die erste Diskussion im Albert-Schweitzer-Haus, am Podium waren die Palliativmedizinerin Christina Grebe, der Linzer Strafrechts-Professor Alois Birklbauer sowie der Direktor des neu gegründeten Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie (IöThE), Ulrich Körtner, Professor für Systematische Theologie an der Evang.-Theol. Fakultät Wien.

Mehr Informationen hier!

Lesen Sie mehr über die Podiumsdiskussion in der Wiener Zeitung (da gibt es auch eine Bildstrecke).