Von Gott und der Welt

Den Kindern gehört die Zukunft

Die Kinder sind unsere Zukunft! Kaum ein Satz ist wahrer als dieser.

12.08.2017
zwei spielende Mädchen
In den frühen Jahren der Kindheit werden die entscheidenden Weichen für die spätere Laufbahn gestellt.

Die Kinder sind unsere Zukunft! Diesen Satz werden wir in Zeiten des Wahlkampfes noch in unzähligen Variationen zu hören bekommen. Und das ist gut so. Denn kaum ein Satz ist wahrer als dieser. In unseren Kindern und Enkelkindern liegt nicht nur ihre Zukunft verborgen, sondern auch die von uns allen. Von Jesus ist der Satz überliefert:

Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.

Den Kindern gehört die Zukunft und ihnen sind wir verpflichtet.

Doch der Satz: die Kinder sind unsere Zukunft, muss konkrete Konsequenzen haben. Kinder müssen uns etwas wert sein. Eine Studie der Universität Toronto zeigt, dass Kinder, die einen Ganztageskindergarten besuchten, in ihrer späteren Schullaufbahn weitreichende Bildungsvorteile im Schreiben, Lesen und Rechnen, gegenüber den Kindern, die keinen oder nur halbtags den Kindergarten besuchten, aufwiesen. Sie konnten besser kooperieren, besser bei der Sache bleiben und ihnen gestellte Aufgaben lösen.

In den frühen Jahren der Kindheit werden die entscheidenden Weichen für die spätere Laufbahn gestellt. Die Kindergärten besser auszustatten, die Pädagoginnen und Pädagogen besser auszubilden und zu bezahlen, das wären Themen über die eine breite Diskussion geführt werden sollte. Durchaus auch in Zeiten des Wahlkampfs. Denn die Kinder sind unsere Zukunft. Nichts ist wahrer, als das.

„Von Gott und der Welt“, die Kolumne von Michael Chalupka, erscheint jeden Samstag in der „Krone".