Zivildienst in der Diakonie

„Alles, was du gibst, kommt zurück“

Felix leistet gerade seinen Zivildienst im Evangelischen Krankenhaus Wien. Bei der Arbeit mit Patienten kann der junge Mann „sie auf diesem Weg begleiten und Mut geben“.

28.12.2015
Felix absolviert seinen Zivildienst im Evangelischen Krankenhaus im 18.Bezirk
Seit September unterstützt Felix mit sechs anderen Zivildienern das Team des Evangelischen Krankenhauses im 18. Bezirk.

„Ich will keinen Kontakt zu Waffen haben. Ich halte es für sinnvoller bedürftigen Menschen zu helfen, zumindest passt mir die Rolle mehr, als die des Soldaten“, erzählt Felix bei meinem Besuch im Evangelischen Krankenhaus Wien. Der junge Wiener wollte nach der HTL und Matura „etwas ganz anderes machen – in einem Krankenhaus mitarbeiten“. Seit September unterstützt Felix mit sechs anderen Zivildienern das Team des Evangelischen Krankenhauses im 18. Bezirk.

Wertvolle Unterstützung

„Ich komme meist eine halbe Stunde vor Dienstbeginn, um noch etwas entspannen zu können. Ich arbeite durchschnittlich fünf Tage in der Woche, etwa 8,5 Stunden am Tag. Meine Hauptaufgabe ist vor allem der Patiententransport im Haus. Ich bringe die Menschen zu den OPs und zurück in den Aufwachraum, begleite sie zum Röntgen, bereite Materialien für die Stationen vor oder helfe im Küchendienst mit“, erzähl Felix von seiner Arbeit.

„An meiner Arbeit gefällt mir der Kontakt zu den Patienten. Ich kann sie auf diesem Weg begleiten und ihnen Mut geben. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen macht auch Spaß. Ich könnte mir kein besseres Kollegium aussuchen. Ein guter Mix verschiedenster Kollegen, wir haben viel Spaß miteinander und helfen einander viel.“

Bei seiner Arbeit ist Felix auch mit dem Tod von Patienten konfrontiert. „Das berührt einem natürlich sehr, wenn Patienten von Freunden und Familie Abschied nehmen. Das wichtigste, was ich aber in den ersten Wochen gelernt habe: Alles, was du gibst, kommt zurück.“

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WORDRAP

Als Kind wollte ich… viel können/wissen
Diese Persönlichkeit fasziniert mich... Walt Disney
Mein Vorbild ist… mein Fotografielehrer Robert Wimberger
Ich mag an mir… meine Wissbegierde
Energie tanke ich…  bei meiner Freundin in der Steiermark
Meine Lieblingsbeschäftigung… Videos auf YouTube ansehen, Computer spielen
Mein Hauptcharakterzug… bin ein sehr loyaler, empathischer Mensch
Was verabscheust du am meisten? Lügen
Mein Lebensmotto... Mach das, was dir Spaß macht, denn nur was man gerne macht, macht man auch wirklich gut

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Tipp: Erfahre mehr über die Erfahrungen unserer Zivildiener in unserer Blog-Serie „Hoffnungsträger in Zivil“